Paleisheuwel, das Sonnenwerk

In dieser Ecke in Südafrika findet sich eine Menge Italien. In Paleisheuwel, in der trockenen Region nördlich von Kapstadt, die in die namibische Wüste führt, wurde eines der größten Solarkraftwerke Afrikas errichtet: Der Solarpark Paleisheuwel, von Enel Green Power-TerniEnergia erbaut, erstreckt sich über eine Fläche von 240 Hektar und besteht aus 611.000 Solarmodulen, die jährlich 153 Gigawatt Strom erzeugen und an mehr als 48.000 Haushalte in der Region liefern. Zusammen mit der Tomburke-Anlage (ebenfalls von Enel Green Power-TerniEnergia im Norden von Pretoria, nahe der Grenze zu Botswana errichtet) wird es mehr als 40 % des Energiebedarfs des Landes decken. Die Republik Südafrika ist reich an Mineralien, hat aber knappe Kohlenwasserstoffressourcen: Bis vor kurzem wurde Strom fast ausschließlich aus Kohlekraftwerken oder im einzigen Kernkraftwerk des Landes gewonnen, aber die Produktion reichte kaum für den inländischen Verbrauch. Dank der enormen Entwicklung von alternativen Energien (insbesondere Wind und Photovoltaik) ändern sich die Dinge heute sehr rasch. Eine Vielzahl an Fahrmischern von Dieci L3500 und L4700, von Matpro, einem südafrikanischen Verleiher an TerniEnergia geliefert, wurden bei der Vorbereitung der Träger der Platten und der Sockel für die schweren Transformatoren verwendet, die für das Sammeln und den Transport der erzeugten Energie zum Netzwerk notwendig sind. Wegen der Beschaffenheit des unwegsamen Geländes, des lokalen Wassermangels (vor Ort mit Tanklaster herangeschafft) und der Weite der Anlage (über 240 Hektar) wurden die Eigenschaften der Fahrmischer von DIECI besonderes geschätzt: hervorragende Geländetauglichkeit, um die langen unebenen Pisten (dank der 4 Antriebs- und Lenkräder) zu bewältigen sowie ausgezeichnete Lade- und Mischkapazität (aufgrund der 700 Liter Trommelkapazität und bis zu 3,5 Kubikmeter Betonertrag). Auch der umkehrbare Fahrerstand und die Selbstladeschaufel stießen auf großen Anklang (sehr nützlich, um den notwendigen Zement vor Ort zu produzieren, auch wenn kein Betonwerk in der Nähe ist) sowie das 180°-Drehsystem für die dreiseitige Entleerung, um zwischen den Felsen und den Dornbüschen des „Busches“ den Beton zu gießen, ohne dabei komplizierte Manöver ausführen zu müssen.

In der energetischen Zukunft Südafrikas sind mindestens weitere 5 ähnliche Anlagen, weiterhin gebaut von Enel Green Power-TerniEnergia von, geplant und man kann eine Wette darauf eingehen, dass die Fahrmischer von DIECI noch viel zu tun bekommen.